Stift Melk zählt zu den bedeutendsten Barockbauten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich.
Das barocke Meisterwerk Jakob Prandtauers: auf einem Vulkanfelsen 60m hoch über der Donau, mit grandioser Stiftskirche, Schatzkammer. Marmorsaal und einer der größten Klosterbibliotheken der Welt. Sehenswert sind aber auch das zu Füßen liegende Städtchen Melk und das nahe Renaissanceschloß Schallaburg.
Seit über 900 Jahren leben und wirken hier im Stift Melk in ununterbrochener
Tradition Mönche nach der Regel des hl. Benedikt in Seelsorge (dem Kloster sind
23 Pfarren angeschlossen), Schule (Gymnasium mit ca. 880 Schülern/innen),
Wirtschaft, Kultur und Tourismus. Das Stift Melk ist daher seit seinen Anfängen
ein wichtiger geistiger und geistlicher Mittelpunkt des Landes.
Neben den
Kaiserzimmern sind im Rahmen der Besichtigung des Stiftes der Marmorsaal und die
Bibliothek, Meisterleistungen barocker Raumkunst mit den berühmten Fresken von
Paul Troger, ebenso zu sehen wie die Altane mit großartigem Ausblick auf die
Donaulandschaft und die Westfassade der Stiftskirche.
Die Stiftskirche
ist Abschluss und Höhepunkt des Rundganges. Künstler wie Jakob Prandtauer,
Johann Michael Rottmayr, Paul Troger, Antonio Beduzzi, Lorenzo Mattielli und
Peter Widerin haben mit vielen anderen hier ein Gesamtkunstwerk zur
Verherrlichung Gottes geschaffen, das als Musterbeispiel des Barock unumstritten
ist und das seinesgleichen sucht
Das neue Stiftsmuseum
In den Kaiserzimmern ist derzeit
das modernste Stiftsmuseum Österreichs untergebracht. Das Thema der Ausstellung
ist: "Unterwegs vom Gestern ins Heute - Stift Melk in Geschichte und
Gegenwart".

